"MOZ - Erlesenes und Erlaufenes - "
Hoppegarten (MOZ-Auszug, 13. Januar 2009 ) ...
Das alte Mauerstück symbolisiert nach Aussage der Autoren die Geschichte von Dahlwitz-Hoppegarten, die sie versucht haben auf knapp 200 Seiten und in zahlreichen Grafiken und Fotografien lebendig werden zu lassen. "In diesem Mauerstück stecken kleine Felsen, die mit der Eiszeit hierher gekommen sind, aber auch Ziegel aus verschiedenen Jahrhunderten,


die Menschenwerk sind", sagt Vereinsvorsitzender Peter Brock. Und durchwirkt wird die Mauer von der Natur, die es im Hoppegartener Ortsteil Dahlwitz-Hoppegarten reichlich gibt. Das Bild erklärt sich nicht von selbst, es ist nicht zu erkennen, ob es ein Stück des Herrenhauses oder der Kirchhofsmauer ist, und so macht es neugierig auf den Inhalt des Buches.
Peter Bickhardt, Peter Brock, Rudolf Dau, Karin Engel, Marianne Fritzsche, Gerd Kroner, Klaus Manthe, Brigitte Schulze und Dieter Schulze sind die Autoren, die sich, inspiriert vom damaligen Ortschronisten Rudolf Dau, zusammengetan haben. Sie haben recherchiert, unzählige Gespräche mit Alteingesessenen geführt, Dachböden nach vergessenenen Dokumenten durchstöbert, waren im ganzen Ortsteil, Schule und Friedhof, Kirche und Rennbahn unterwegs, haben fotografiert und all ihre Erkenntnisse so zusammengeführt, dass sich ein lesbares Buch ergab.
So ist die jetzt erschienene Historie von Dahlwitz-Hoppegarten nur der erste Teil einer zusammen-
passenden Trilogie, die der Kulturverein herausgeben will. Folgen sollen noch zwei Bände - einer über Münchehofe und einer über Hönow. Autoren haben eine Lesung für den 5. März geplant. Ab 1. Februar ist das Buch für 10 Euro in der Gemeindebibliothek und beim Kulturverein Grünes Tor erhältlich. Wer einen ersten Blick ins Inhaltsverzeichnis werfen will, kann das im Internet unter www.gruenestor.de tun.